AU BE-FR BE-NL DE DK EU FI HU IT NO PL RO SE UK

        Boxen

              Boxen

              Die Action beginnt beim Boxen schon weit, bevor sich die beiden Gegner im Ring gegenüberstehen. Während die Boxer kurz vor dem Kampf gemeinsam ein letztes Mal gewogen werden, solltest du genau hinschauen, denn hier lässt sich evtl. bereits erkennen, wer die Oberhand im Ring behalten wird. Bei Unibet wartet nicht nur ein herausragendes Angebot an Sportwetten für unzählige Boxkämpfe auf dich, auch noch unbestätigte Kämpfe hat Unibet bereits im Blick!

              Boxen, eine der ältesten Sportarten überhaupt

              Faustkämpfe zwischen zwei Sportlern zur Unterhaltung der Zuschauer lassen sich bis ins Jahr 3.000 v. Chr. ins antike Ägypten zurückverfolgen. Der erste olympische Faustkampf fand 688 v. Chr. während der 23. Olympischen Spiele statt. Es ist ebenfalls erwiesen, dass sich die römischen Gladiatoren mit um die Fäuste gebundenen Lederriemen in den Arenen des Römischen Reiches Faustkämpfe geliefert haben. Das Boxen, wie wir es heute kennen, stammt jedoch nicht aus Südeuropa, sondern aus England. 1743 wurden dort die ersten Regeln eines Boxkampfes veröffentlicht. In diesen wurde beispielsweise festgehalten, dass der Gegner nicht mehr attackiert werden darf, wenn dieser zu Boden gegangen war und auch Tiefschläge waren laut diesem Regelwerk verboten. Beide Regeln haben übrigens bis heute bestand. 1838 wurden diese Regeln in den London Prize Ring Rules um die Einführung eines Boxrings sowie eines für die Kämpfer verpflichtenden Bandagierens der Hände ergänzt.

              Im Laufe der Zeit wurden die Boxregeln immer wieder entscheidend verändert. In den 1920er-Jahren wurde beispielsweise die Regel eingeführt, dass der niederschlagende Boxer sich in eine neutrale Ecke begeben musste, um dem niedergestreckten Boxer eine Chance zu geben, wieder auf die Beine kommen zu können. In der Nachkriegszeit begann man mit dem Anzählen eines niedergestreckten Kämpfers. Auch das Material und allen voran die von den Boxern genutzten Handschuhe wurden im Regelwerk von vier bis sechs Unzen auf acht bzw. zehn Unzen reguliert. Der älteste deutsche Boxclub ist der 1906 gegründete SC Colonia 06 und im Dezember 1920 wurden erstmalig deutsche Boxmeisterschaften ausgetragen.

              Eine Übersicht über die wichtigsten Regeln

              Beim Boxen stehen sich zwei Boxer in einem von vier Seilen umspannten quadratischen Boxring gegenüber. Die Seitenlänge eines Standardboxrings beträgt 20 Fuß, was 6,1 Metern entspricht. Geboxt wird in der Regel bei den Profikämpfen über die Dauer von zwölf Runden. Jede dieser Runden ist in drei Minuten unterteilt. Ein Boxkampf wird von einem sogenannten Ringrichter geleitet, der sich mit den Boxern im Ring befindet. Dazu kommen drei Kampfrichter oder Punktrichter, die für die Rundenwertung zuständig sind. Die Rundenwertungen entscheiden über den Ausgang eines Kampfes, wenn es keinen eindeutigen Sieger (K.O., T.K.O., T.K.O.A. oder Disqualifikation) gibt. Um einen Trefferpunkt zu erhalten, muss ein Schlag auf dem Kopf, Hals, Oberkörper oder Bauch eines Boxers landen. Treffer auf den Armen oder Handschuhen werden als abgewehrte Schläge nicht berücksichtigt. Treffer unterhalb der Gürtellinie führen hingegen zum Punktabzug. 

              Der Gewinner einer Runde erhält zehn Punkte, der Verlierer neun. Geht ein Boxer während der Runde zu Boden, dann erhält er acht Punkte, für jedes weitere Mal auf den Brettern wird demzufolge auch ein weiterer Punkt abgezogen. Punkte werden jedoch nicht nur für Körpertreffer, sondern auch für die Aggressivität, die Verteidigung sowie die Fähigkeiten/Strategie vergeben. 

              Wie wird beim Boxen der Gewinner ermittelt?

              Ein Kampf kann beim Boxen auf mehrere Art und Weisen entschieden werden und sogar ein Unentschieden ist möglich. Die wohl bekannteste und spektakulärste Art, einen Boxkampf zu gewinnen, ist der Knock Out. Ein Sieg durch Knock Out liegt vor, wenn es einem zu Boden gegangenen Boxer nicht gelingt wieder auf die Beine zu kommen, bevor der Ringrichter bis zehn gezählt hat. Ein Kampf wird durch einen technischen Knock Out entschieden, wenn der Ringrichter den Kampf abbricht oder einer der beiden Kontrahenten aufgibt. Ein Boxer kann jedoch auch vom Ringrichter disqualifiziert werden, wenn eine grobe Regelwidrigkeit von einem der beiden Kämpfer begangen wird.

              Wetten auf Boxkämfe

              Boxen gehört zu den beliebtesten und von zahlreichen Fans meistverfolgtesten Sportarten in Deutschland und dessen sind wir uns bei Unibet selbstverständlich auch bewusst. Deshalb stellen wir dir bei Unibet zahlreiche Wettoptionen für alle wichtigen Kämpfe zur Verfügung. Du kannst beispielsweise deine Wette auf den Gewinner eines Kampfes, die Art des Gewinnens oder sogar die Runde eine Knock Outs platzieren! Boxkämpfe finden praktisch das ganze Jahr über statt und dank dem Wettangebot von Unibet kannst du sogar in regelmäßigen Abständen Kämpfe verfolgen und dabei sogar deine Live Wette platzieren. 

              Einige Boxkämpfe kannst du im deutschen Free-TV oder per Streaming verfolgen. Jedoch werden die Kämpfe der besten Boxer der Welt in der Regel ausschließlich im Pay-TV übertragen.

              Die besten Boxer, die unterschiedlichen Verbände sowie deren Gewichtsklassen 

              Was den Boxsport so spannend macht, ist, dass alle Boxer in einem fairen Wettbewerb zu einander stehen. Sie werden abhängig von ihrem jeweiligen Kampfgewicht in Gewichtsklassen eingeteilt, wobei das Schwergewicht als die Königsdisziplin des Boxsports gilt. Es gibt im Boxsport allerdings mehrere Verbände, die alle ihre eigenen Weltmeistertitel vergeben, deshalb kann es vorkommen, dass ein Kämpfer in seiner Gewichtsklasse mehr als einen Weltmeistertitel trägt. 

              Zu den besten Schwergewichtsboxern gehören die Briten Anthony Joshua und Tyson Fury sowie der mit einer deutschen Boxlizenz startende Syrer Manuel Charr. Im Cruisergewicht solltest du auf den Franzosen Arsen Goulamirian, den Kasachen Beibut Shumenov sowie den Kubaner Yunier Dorticos achten. Im Halbschwergewicht gehören die beiden Russen Dmitry Bivol und Artur Beterbiev sowie der Kanadier Jean Pascal zu den besten Boxern der Welt.